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Orangerie

Die städtebaulich Konzeption sieht einen schlanken Baukörper vor, der sich in der Anordnung an dem nördlich gelegenen Campus orientiert. Der Eingang vom Parkplatz ist eindeutig und klar auffindbar und führt direkt in das Café, das den Blick in die südlichen Außenanlagen freigibt. Quer dazu liegend gibt es eine durchgehende Erschließungsachse, die das Gebäude in einen nördlich gelegenen Riegel mit flexibel nutzbaren Räumen und Nebennutzungen und die südlich gelegenen Säle teilt. Die Arbeit schafft es, auf unangestrengte Weise die komplexen Raumanforderungen zu strukturieren. Das Haus nimmt sich zurück und gibt dem Nutzer auch langfristig vielfältige Aneignungsmöglichkeiten durch seinen klaren Aufbau.

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Der Name Orangerie vermittelt erfolgreich die visuelle Verknüpfung zum Außenraum. Die großzügig angelegte Veranda ermöglicht durch Ihre Überdachung auch eine Nutzung bei verschiedenen Wetterlagen. Die Nutzungen des Cafés und der Säle können bei gutem Wetter auf die ‚Große Wiese‘ und das ‚Holzdeck‘ nach draußen verlegt werden. Mühelos fügt sich das Gebäude aufgrund seiner zurückhaltenden Formsprache in die noch zu gestaltende umgebende Grünanlage ein. Die sehr detailliert ausgearbeitete Gebäudehülle sorgt für einen niedrigen Heizenergiebedarf. Die großen Glasflächen nach Süden können für einen hohen Kühlbedarf sorgen, was teilweise durch den Dachüberstand kompensiert wird. Insgesamt stellt die Arbeit einen guten Beitrag zur Aufgabenstellung dar, der im Besonderen durch die städtebauliche Positionierung und gut strukturierte Grundrissorganisation überzeugt.

Aus dem Ergebnisprotokoll zum 4. Rang

 

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Ort Heidelberg
Bauherr Stadt Heidelberg
Wettbewerb 2017